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Weltkatzentag

"Kater Blau im Universum der Erinnerungen" ist aktueller denn je! Die ganze Geschichte hier als Geschenk!

 

Ein lieber, trauriger, kleiner Kater lebt in einer Welt, in der alles rot ist, doch er selbst schimmerte in einem Frühlingshimmel-blau. Sein Kopf ist voller farbiger Gedanken, er hat nur einen Wunsch, nämlich auszuwandern. Er kann sich noch nicht entscheiden, wohin er auswandern will, also rollt er sich zusammen, legt die Samtpfoten über die Augen und wandert in seinen Träumen durch wundervolle Katzenwelten.

Siehe da, ein wundersamer Fischteich taucht vor ihm auf. Er schaut ins Wasser und sieht da ein Schweinchen. Ein Schweinchen mit einem Fisch im Maul, es schwimmt ihm über den Teich entgegen. Dieses Bild verwirrt den kleinen Kater sogar in seinem Traum, seine Schnauzhaare zucken, er blinzelt, gähnt, steht auf, streckt sich ausgiebig und macht sich auf den Weg, um den geheimnisvollen Weiher zu suchen. Ob er wohl dem Schweinchen dort begegnen wird, das ihn mit lustigen Augen angesehen hatte? Und ob sie Freunde werden? Er trabt beschwingt und erwartungsvoll an Häusern entlang und beim Brunnen erfrischt er sich mit ein paar

Schlabbern Wasser und schon geht es weiter. Er schnuppert an Gräsern, an Steinen, denn er ist inzwischen am Waldrand angekommen. Der Weg ist bedeckt mit raschelndem Laub und manchmal erschrickt der kleine Kater, wenn sich darunter ein Ästchen bewegt. Er biegt um die nächste Kurve und stockt, da sitzt eine getigerte Katze, sie ist ebenfalls noch jung und neugierig, aber vorsichtig gehen sie auf einander zu. Sie mögen sich sofort und der kleine blaue Kater fragt seinen neuen rot-getigerten Freund, ob er mitkommt zum geheimnisvollen Teich, um das Schweinchen zu suchen. Der kleine Rote will ihn ein Stück begleiten, dann will er wieder umkehren, weil zu Hause, ein Napf mit leckerem Fleisch für ihn bereit steht. Übermütig springen sie hinter-einander her, verstecken sich hinter Bäumen und lauern sich gegenseitig auf, um sich dann anzuspringen und zu erschrecken. Bei der Brücke, die über den Bach führt, tänzelt der kleine Rote über das Geländer, da sieht man einfach noch mehr. Schon sind sie im hohen Binsengras verschwunden, wo sie sich herrlich vergnügen und mit

langen Hüpfern daraus auftauchen. So jagen sie wild dahin, bis beide plötzlich wie erstarrt stehen bleiben und sich ducken, ein Reh kreuzt ihren Weg und sie wissen nicht, was dieses grosse, braune Tier vor hat. Aber das Reh ist nur an den saftigen Blättern am nächsten Busch interessant. Vorsichtig, Pfote um Pfote setzend schleichen sie weiter und das kleine Rehkitz folgt Ihnen ganz vorsichtig. Als nichts weiter geschieht, recken sie ihre Schwänze in die Höhe und stolzieren durch den Wald, als hätten sie einen Sieg errungen. In ihren Köpfen lockt das Abenteuer und so merken sie gar nicht, dass ihnen das junge Reh neugierig folgt. Dabei hätte das Reh an seinem Platz bleiben müssen, seine Mutter hatte es streng dazu angewiesen. Aber die Neugierde ist grösser, es will un-bedingt wissen, was diese zwei vorhaben. Die beiden Kater spielen Verstecken, jagen übermütig Baumstämme hoch und wieder runter und geraten immer tiefer in den Wald. Das Rehkitz kennt sich gut aus, es ist hier zu Hause und kann sich gut verstecken und trotzdem beobachten, was die zwei Kätzchen treiben. Nach einer guten Weile blinkt

 

das Wasser zwischen den Bäumen hervor, sofort erinnert sich der kleine Blaue, dass er ja auf der Suche nach dem Schweinchen ist. Es hatte ihn im Traum doch so lieb angesehen mit seinen lustigen blauen Augen. Das kleine Schwein aber folgt ihnen traurig, weil es unsichtbar ist und deshalb nicht mitspielen kann. So bleibt das Schweinchen ein Traumtier. Das ist für alle sehr schade. Vielleicht ist es verzaubert? Kann es wohl erlöst und wieder sichtbar werden?

Der blaue und der gestreifte Kater kommen immer näher zum Weiher und sind voller Spannung, was sich hier wohl ereignen wird und dem Reh, welches in sicherem Abstand hinterher trippelt, geht es genau so. Die gestreifte rote Katze erinnert sich nun an ihren Napf zu Hause, der bestimmt schon mit ihrer Lieblingsspeise gefüllt ist, doch Blau überredet ihn zu bleiben, es stünden ihnen doch bald grosse Abenteuer bevor und schon breitet sich das glitzernde Wasser vor ihnen aus. Es schimmert und funkelt ganz geheimnisvoll. Sollen sie dem Schwein nun rufen? Während sie darüber beraten, raschelt und knackt

 

es hinter ihnen, erschrocken drehen sie sich um, aber nicht das Schweinchen kommt aus dem Gebüsch, sondern das junge Reh. Ein Schmunzeln zieht über ihr Gesicht, sie kennen es ja bereits und hoffen, dass es ihnen bei der Suche hilft. Alle drei schauen jetzt aufs Wasser, wo nun auch ein Sprudeln zu beobachten ist. Das unsichtbare Schweinchen prustet, gluckst und spritzt, um so auf sich aufmerksam zu machen, es ist ja für die anderen Tiere nicht sichtbar. Das Reh, dem seine Mama bereits viel über den Wald erzählt hat, weiss von einem Zauberbaum, dessen Stamm unzählige gelbe Punkte hat - und wenn man ihm zu nahe kommt, wird man unsichtbar. Es handelt sich nämlich um den Zauberstab von Prinzessin Tausendschön! „Hier ist der Zauberbaum nicht“, beruhigt das Reh die Kätzchen, die sich besorgt umgesehen hatten, „er steht viel tiefer im Wald, wo es schummrig und düster ist“. Das Schweinchen ahnt, wie es sich befreien kann, mit dem gepunkteten Zauberbaum! Das Reh erfährt nun von den Katzen, dass sie hier ein Schweinchen suchen, von dem der kleine blaue Kater geträumt hatte. "Ja!" ruft darauf das

 

Reh, "ich habe hier schon mal ein Schweinchen schwimmen sehen, aber es ist nun schon eine Weile her. Aber seither sprudelt es manchmal so geheimnisvoll im Teich“. Alle drei schauen genau in das Wasser, doch was sie entdecken ist das Rot-Buch-See-Land unter der Wasseroberfläche. Alle vier Tiere tauchen ein in diese Welt, die sie noch nicht kennen.

Im Rot-Buch-See-Land scheint die Sonne hell und warm und deckt das Land mit ihren Goldenen Strahlen zu. Aber nicht ganz. Feine, ja sogar filigrane Strukturen schimmern durch, lassen Einblick gewähren in Abgründe, die man von aussen nicht erahnen kann, die aber so tiefgründig sind, dass es einem beinah den Atem raubt. Jedoch ist es so verlockend, dieses warme, dieses Goldene, mal ein anderes Rot, als das dem kleinen traurigen Kater so bekannte. Dort sitzt Meister PingPing und denkt nach. Er denkt und beobachtet seine Bälle. Er fühlt sich selber schon wie ein Atommodell aus Ping Pong Bällen und wächst über sich selbst hinaus. Fein und filigran lässt er sich vom Gedankenwind davon tragen bis

 

seine runden und springenden Gedanken die Prinzessin mit den Mondhaaren berühren. Er kann im Liegen fliegen und geniesst dabei die Sicht auf die gute alte Zeit, auf eine Zeit in der die Tiere noch wussten, was Farben sind und Freunde. Gute Farben und bunte Freunde sind lustig und verspielt wie Ping-Bälle, ganz ohne Pong - PingPing - wie Meister PingPing, der ehrwürdig gealterte Basset mit vielen Runzeln. Er sitzt vor seinen Bällen und träumt davon, wie es in jungen Jahren war mit ihnen zu spielen. Er sieht sich über die Wiese schweben mit seine grossen Ohren die er wie Flügel ausbreiten kann. Er sieht im Abgrund etwas merkwürdiges, eine Feder mit Augen, Augenfeder. Die sehende Feder schwebt schwer und leicht, schön und hässlich zugleich. Sie fühlt den Mond hinter der Sonne mit Facettenaugen an langen beweglichen Tele-skopen. Diese Augen schauen in die tiefen Abgründe im Menschen und können ihm einen Spiegel hinhalten, um sie die Wahrhaftigkeit erkennen zu lassen, um das Weite zu sehen, ohne das Ziel aus den Augen zu verlieren und gleich zeitig die Gegenwart zu vergessen. Die Tiere staunen über

 

diese Bilder von PingPing, die sie wie eine Projektion wahrnehmen können. Da weckt ihn der blauer Kater aus seinen Visionen und sie setzten die Reise gemeinsam fort in eine mondglänzende Welt.

Es ist eine Reise mit vielen Hindernissen und Abenteuern zur Prinzessin mit den Mondhaaren. Hinter dem Mond wartet sie, die erste Prinzessin mit Mondhaar, ja, das ist ganz wunderbar, mit den Augen, die um den Mond schauen können, dir direkt ins Herz. Da wird dem Herz ganz schwindelig und trudelt um alle Herz-Monde herum. Die Prinzessin aber lacht sich aber insgeheim krumm, denn sie hat ein Geheimnis, welches sie um keinen Preis preisgeben will. Der Preis ist jedenfalls heiss, sehr heiss, ach ja, wer weiss, was Sie nicht alles weiss und wer es wissen will, dem flüstert sie ins Ohr: „Hör auf Dein Herz. Es gibt keine Entfernung für die, die auf der Suche nach der Augenfeder sind. Die sehende Feder kann jede Krankheit und jedes Leid heilen. Sie weckt die Sehnsucht nach dem wahren Zuhause und führt dir deine Träume und Talente vor.“ Dann löst sie sich in ihre

 

Atome auf und ist nicht mehr bei sich, sondern in uns allen. Und so sammeln wir uns bei Vollmond und lauschen gemeinsam der Prinzessin, denn nur wenn alle beisammen sind, die sie in sich tragen, verrät sie ihre Geheimnisse. Im Hintergrund knistert das Lagerfeuer und die Prinzessin mit dem Mondhaar erzählt: “Indianer haben die besten Chancen, die sehende Feder zu finden - Indianer der Lüfte zum Beispiel, oder Indianer der Sterne oder der Stoffe. Einfach all jene, die sich hinsetzen können und nur Schauen, ohne zu zerpflücken, schauen ins weite Land, bis sie Indianer der Nähe und Ferne zugleich werden, die in sich schauen, die Gefühle der Sterne spüren und durch das Auge der Feder schauen können. Sie, die eine Karawane entdecken können aus dem Morgenland - oder ist es eine schillernde Fata Morgana in der flimmernden Hitze der Wüste, die sich in klares Wasser verwandelt, lebensspendend und federleicht?“ Sie lässt ihre Spuren im Sand verlaufen und sich finden vom dem, der ihnen folgt, wenn der Vollmond dem Tag weicht und die Asche im Morgenwind verweht. Aber schau genau hin,

 

ein Abbild Ihres Gesichtes in der Asche bleibt und erinnert an jene ehrwürdige Nacht. Ist sie ein Phönix aus der Asche? Nein, das ist ihre Art und Weise zu reisen: sich in Staub auflösen, mit dem Wind fliegen und wieder real werden, wo es ihr gefällt! Sie hinterlässt ihre Spuren in den Herzen der Menschen, Pflanzen und Tiere. Wo sie gebraucht wird geht sie hin in ihrem Bewusstseinszustand von bedingungsloser Liebe, die nie endet.

Alle Tiere sind sich bald einig, sie wollen diese Feder finden! Meister PingPing, der blaue und der rote Kater und das Reh mit dem unsichtbaren Schweinchen im Schlepptau machen sich auf, um die Zauberfeder zu finden. Als erstes waten sie durch einen dunklen Sumpf von Tinte im Mangroven-wald von Prinzessin Tausendschön. Aber ACHTUNG, die Fussabdrücke locken den schwarzen Schratt an. Er kann nichts sehen doch er riecht die Tinte. Die Kater, PingPing und Reh laufen den Weg entlang, und alles wird still. Die Vögel hören auf zu zwitschern, die Spinnlein auf zu weben, Waldtiere rennen schnell an ihnen vorbei … flüchten sie?

 

Unsere Freunde sehen sich ängstlich an, als sie von hinten die schweeeren Schritte des Schratts hören... ihre Haare stellen sich auf.... und ein rasselnder Atem kommt immer näher, immer näher.... ihre Herzen rasen vor Schauder und dann wird es dunkel! Der schwarze Schratt schluckt mit seinem schwarzen zottigen Fell alle Sonnenstrahlen wie ein schwarzes Loch. Er überschattet mit seiner hünengrosssen Gestalt alles, was hell ist, auch den Sonnenschein. Ja - Prinzessin Tausendschönchen, die Herrscherin der Waldfeen, sie ist wohl die einzige, die dem Waldschratt Einhalt gebieten kann. Mit Hilfe ihrer beiden Edelsteine, Cherubimbam und Arubling, aufbewahrt im kleinen silbernen Tabernakel unter dem gepunkteten Zauberbaum kann die Prinzessin ihre Waldfeen unauffindbar machen, selbst die luftigen Häuschen hoch oben in den Bäumen bleiben von jedermanns Augen verborgen, ob Mensch, ob Tier, ob Schratt. Der Schratt nimmt die gesamte Luft für sich ein, so dass Kater Blau und seine Freunde drohen daran zu ersticken, wenn er nicht sofort damit aufhört!

 

"Die Luft gehört uns allen! Genauso wie das Wasser und der Boden! Wenn du nicht sofort aufhörst die Elemente des Lebens für dich allein in Anspruch zu nehmen, werden wir alle zu Grunde gehen!“ ruft er. Sie können sich gerade noch an Mutter Naturs Wurzeln festhalten, als die erste Mauer bereits zerreisst und verschluckt wird. Alles Lebendige flüchtet sich in das Haus mit den Kreuzfenstern in der Baumkrone einer uralten Mangrove - es ist aus flexiblem Material gebaut und kann sogar einem Erdbeben widerstehen. Das Schweinchen mit dem Fisch im Maul streift die Prinzessin, die den Zauberstab und der Hand hält - und wird wieder sichtbar. Die Rehe und Vögel, Meister PingPing, der blaue Kater, der junge rote Kater, das Rehkitz, die Farben undFreunde aus dem Rot-Buch-See-Land freuen sich über den entzauberten Freund. Alle zusammen flüchten in das Haus - aber jemand fehlt: die Prinzessin mit dem Mondhaar! Wo ist sie? Sie fliegt als Taube, dank Prinzessin Tausendschön ist sie unsichtbar, sodass Sie im Kampf gegen den schwarzen Schratt zu Hilfe eilen kann. Alle gemeinsam sitzen sie nun im Haus

 

und jeder weiss was dann geschieht! Es wird eng im Schrattinnern mit all den Lebewesen von überall her. Da kommt etwas auf sie zu, eingehüllt ein ein weisses Laken: eine Initiative gegen die Einwanderer, die eigentlich keine Einwanderer sind sondern Eingesaugte. Aber der Schratt verleibt sich immer mehr ein und es gibt wichtigere Dinge zu tun als sich gegenseitig zu beschuldigen, steht im Zeitungsartikel. Der rote Tigerkater ist voller verrückter Ideen. Mit aufgeblasenen Backen wirkt er zwar etwas gar gemütlich, aber sein ausgefahrener Nasenrüssel bläst in die offene Zeitung, sodass die Buchstaben durch die Luft sausen und man hört sie in der Luft singen „uuuuu oooooooooo aaaaaaaaaaaaaa“, und alle zusammen beginnen zu singen.... laut, lauter.... „aaaAEEEEEEIIIIIIIOOOOOOUUUUUUUUUUUUUUUUUU“ so laut, dass sie sich stark fühlen, als könnten sie Berge mit dem kleinen Zeh in tausend Teile zerschmettern! Plötzlich steht da etwas zu lesen: "Dessine moi un mouton!" - und obwohl das die Situation im Moment nicht rettet, versuchen sie es. Vielleicht verbirgt sich die Prinzessin

 

hinter den Buchstaben, oder le Petit Prince de l' Astéoride 325? Meister PingPing, obwohl ein Meister (welches Fachs eigentlich?), verweigert das Zeichnen und überredet den blauen und den roten Kater. Diese lassen ein ansehnliches Schaf entstehen. Oh je, es blöökt böse, richtet seine Hörner nach vorne und rennt auf die armen Katzen zu, um sie von seiner Wiese zu vertreiben. Doch durch ihren Gesang sind sie so gestärkt und so mutig, dass sie den Bock anbrüllen: "Nicht wir sind dein Ziel, lass uns Verbündete sein! Der schwarze Schratt wächst immer noch und niemand weiss, wie das enden wird. Haben wir noch was zum Leben, wenn er unendlich gross ist oder platzt? Wachstum ins Unendliche - was bedeutet das?“ , „Sollen wir aufgeben und unsere Welt in ihm neu beginnen?“, „Nach seinen Grenzen leben und ohne Licht?“, „Wird er auch die Flüsse, die Täler und alles schlucken und den Mond? Sollen wir den Schratt zum Platzen bringen und vielleicht unsere Grundlagen zerstören, die noch übrig sind?“, „Wir haben Angst vor dem Unbekannten!“ Da nähert sich die

 

Prinzessin mit dem Mondhaar und erzählt ihre Geheimnisse. Leise flüstert sie: "Wenn der Schratt die Luft dir nimmt, atme tief und denk daran, dass der Schratt auch platzen kann!" So atmen alle ganz tief ein und schliessen ihre Augen. Plötzliche Stille lässt die Zeit stillstehen und es entsteht tiefer Frieden. Und siehe da, der Schratt kriegt keine Luft mehr - und saugt jetzt auch noch alles andere ein, die anwesenden Personen, die Punkte, selbst das Vakuum und die Sterne - doch er platzt immer noch nicht! Aber, was für ein cooler Effekt, aus jedem Punkt wird eine Blume. „Ich bin zuerst auf Netzstoff gedruckt und dann auf den Rosenstoff“, „ganz ä schön Bild!“, sagen Stimmen von weit her. Ohhh, was für eine Freude, es entsteht ein riesiges Zauberblumenbeet aus vielen tausend Farben und Düften. Le mouton steht im Beet und fällt beinahe um, nahe der Ohnmacht durch den betörenden Rosenduft, der die Luft erfüllt - und nun, ganz von Sinnen, frisst es fast all die übrigen Punkte weg.

 

Aus dem einen jedoch wächst eine Rose, welche aber lieber eine Orange sein möchte. Ein zartes Licht kommt aus ihr! Die übrigen Blumen lassen sich anstecken vom Leuchten und Duften, Orangenblütenduft verbreitet sich. Ein Salamander sucht den Weg aus einer kleinen orangen Kluft, die sich auftut. Der Spalt wird grösser und leuchtender und etwas steigt daraus empor, das zuerst wie Nebel aussieht, dann aber klare Konturen bekommt. Aus dem orangen Spalt steigt eine geheimnisvolle Platte auf mit Inschriften, eine Kupferplatte und ein leises Tönen, wo kommt es her? Der Fuchs, das leise Tönen kommt vom Fuchs, ohh Fuchstöne!! Der Fuchs versuchte die Inschrift zu entziffern, eine Art Keilschrift - das Gilgamesch-Epos vielleicht? Die Geschichte des sumerischen Königs Gilgamesch und seines Freundes Enkidu, den Helden der sumerischen Megacity Uruk? Nein, es ist die sehende Feder, sie spiegelt sich in der Kupferplatte. Sie ist das Symbol für Gegenwart und Wahrhaftigkeit, Abgründe

 

und Leichtigkeit, fühlbar für jene, die den Mond hinter der Sonne sehen können, die Augen auf das Ziel gerichtet. Sie verbindet sich mit Prinzessin Mondhaar und Prinzessin Tausendschön, den Begleiterinnen durch Zwischenwelten und Begleiterinnen auf Lösungswegen. Die Verbindung wächst und wird stärker, es wachsen Wurzelstrahlen zu allen Anwesenden. Die Fähigkeiten und Erfahrungen aller verbinden sich zu einem glühenden Wurzelwerk. Da berührt die sehende Feder den Schratt und es breitet sich ein zartes Licht aus. Das Licht ist so weich, zart und liebevoll, dass die Tiere staunen und ein Wunder: es löst den dunklen Schratt von innen her auf. Die Ananas, Symbol der Frauen der Welt, die ihre Rechte und das Glück der Welt einfordern begleitet die Prinzessinnen, die starke und mächtige Frauen sind. Sie tragen Pailletten aus Mondlicht und sind EINS mit ihrer Umwelt - „ohhh ja so schön“, ruft Kater Blau, „sie haben auf jeden sie umgebenden Kieselstein eine Paillette gestreut!“

 

Die tanzenden Starken drehen Pirouetten auf den gestreuten Pailletten und jede Pirouette dreht jede Paillette wie eine kleine CD-Scheibe, wenn sie drauf tanzen. Ebendiese CD’s - sie werden ja auch bei "universal" vertrieben - werden dann wiederum zu Sternenstaub zerrieben und alles beginnt von Neuem. Es fügen sich die kleinsten Partikel zu klingenden Ornamenten aus farbigen Tönen, milchstrassen-nah und mikroskopisch-fern. Kater Blau mit der Rose ist in a blue mood, Blau, Türkis bis Himmelblau. „Ja hier zeig ich mich gern, hier bin ich frrrrrrrrreiiiii!“ ruft er ganz berauscht. So klingt die Geschichte aus - und nach - im Universum der Erinnerungen. Die beiden Kater stecken ihre Köpfe zusammen und freuen sich gemeinsam über den vollen Futternapf. Sie erinnern sich an die Traumfrauen, das Taumtier, Meister PingPing und die sehende Feder, die alle verbunden hat, und sie alle gemeinsam den unheimlichen schwarzen Schratt überwunden haben.

 

Das Buch liegt auch gedruckt vor mit Bildern und der Entstehungsgeschichte.

Bestellung via E-Mail oder Telefon! Preis CHF 25.- inkl. Versand.

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